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Praxis-Workshops Hufbearbeitung

Inhalt & Kursleitung

Übung der praktischen Hufbearbeitung an Tothufen und/oder lebenden Pferden
die Workshops werden von einem Hufprofi der Akademie geleitet, genauere Angaben findest du weiter unten pro Termin

Vorkenntnisse

grundlegendes Wissen zu Hufgesundheit und Hufbearbeitung, zum Beispiel im Rahmen unserer Basiskurse für Hufgesundheit (die Teilnahme an den Workshops ist aber auch dann möglich, wenn das Vorwissen bei anderen Kursen/Instituten erworben wurde)

ℹ Du bist schon etwas weiter und möchtest dein Wissen vertiefen? Dann sind unsere Aufbaukurse etwas für dich.

Plätze

max. 6 Teilnehmer*innen — bewusst kleine Gruppe für intensive, individuelle Betreuung

Anmeldung & Fragen

die Praxis-Workshops werden je nach Termin und Örtlichkeit von verschiedenen Personen organisiert; zur Anmeldung bzw. bei Fragen wende dich bitte an die unten genannte Ansprechperson, die pro Datum angegeben ist

Termine & Kosten

Start ist jeweils um 10:00 (sofern nicht anders angegeben), Ende ca. 17/18 Uhr — durch die kleine Gruppe bleibt mehr Zeit für jeden Huf und jede*n Teilnehmer*in.
Alle hier angegebenen Preise verstehen sich inkl. USt.; die Stornobedingungen findest du hier.

September 2026

  • 08.09.2026, am Michaelihof, Pinkatalstraße 10, A-8243 Pinggau; mit Nathalie Kurz
    Kosten: 159 €* pro Teilnehmer*in
    Anmeldung: bei Nathalie Kurz per E-Mail (info@pferdewissen.at)

November 2026

  • 13.11.2026, am Michaelihof, Pinkatalstraße 10, A-8243 Pinggau; mit Nathalie Kurz
    Kosten: 159 €* pro Teilnehmer*in
    Anmeldung: bei Nathalie Kurz per E-Mail (info@pferdewissen.at)

*Bitte gib‘ bei der Anmeldung dein Vorwissen bekannt und deine Präferenz, ob du auch bereits am lebenden Pferd arbeiten möchtest oder an Kadaverhufen. Da die Tothufe extra organisiert, zwischengelagert und abgerechnet werden müssen, wird pro verwendetem Kadaverhuf ein Aufschlag +24€ verrechnet.

Hufbearbeitung üben – mit echtem Feedback, in kleiner Runde, direkt am Pferd

Die Hufbearbeitungs-Workshops sind kein Kurs im klassischen Sinn – es gibt keine Theorievorträge, sondern es geht direkt an die Bearbeitung. Weil wir bewusst nur bis zu 6 Personen pro Termin aufnehmen, hat jede*r Teilnehmer*in echten Raum: für individuelles Feedback, für Fragen und fürs ruhige Ausprobieren.

Hufbearbeitungs-Workshop: zuerst gemeinsam besprechen

Je nach Vorwissen und Können kannst du die Hufbearbeitung entweder an Tothufen oder an lebenden Pferden vor Ort üben. Damit du an den lebenden Pferden arbeiten kannst, benötigst du natürlich bereits einiges an Vorwissen und praktischer Übung an Kadaverhufen. Dazu eignen sich beispielsweise unsere Basis– und Aufbaukurse Hufgesundheit. Ob du bereits am lebenden Pferd arbeiten kannst, hängt sowohl von deinem Vorwissen bzw. bereits erworbener Praxiserfahrung als auch den einzelnen Pferden vor Ort ab – die schlussendliche Entscheidung trifft die Kursleiterin vor Ort.

Für Selberraspler*innen

Du willst nicht professionelle*r Hufbearbeiter*in werden, sondern du möchtest einfach lernen, deinem eigenen Pferd die Hufe selbst ausschneiden zu können? Unser Hufbearbeitungs-Workshop ist dafür ideal. Es geht nicht um eine Ausbildung oder um Prüfungsdruck, sondern ums Üben: in kleiner Runde, mit echtem Feedback zu dem, was du tust. Egal ob dein bisheriges Wissen aus unseren Kursen stammt oder von woanders – du bist herzlich willkommen. Das ist es, was wir Mission Selberraspler nennen.

Auch für Hufprofis in Ausbildung geeignet

Du machst gerade eine Hufausbildung – egal ob als Hufschmied, bei einem Barhuf-Institut oder einer anderen Hufschule – und suchst nach Übungsmöglichkeiten? Bei unseren Praxis-Workshops arbeitest du an einer Bandbreite unterschiedlicher Hufe, lernst die Hufsituation einzuschätzen, die Bearbeitung zu planen und zu begründen und bekommst direktes Feedback zu deiner Technik. Hast du noch wenig Erfahrung mit dem Werkzeug, startest du an Kadaverhufen und kannst dich Schritt für Schritt herantasten. Und weil wir grundsätzlich undogmatisch arbeiten: Hier steht das Ergebnis im Vordergrund – nicht die Methode.

Werkzeug ausprobieren

So ein Praxis-Workshop eignet sich auch hervorragend, wenn du dir neues Werkzeug anschaffen möchtest, dir aber noch unsicher bist, was dir überhaupt liegt. Egal ob „Basis-Equipment“ wie verschiedene Messer und Raspeln, oder „Spezial-Werkzeug“ (z.B. Flex, Hufabtastzange, Winkelmesser, Pony-Hufbock etc.): hier kannst du in Ruhe ausprobieren und mit uns fachsimpeln, welche Investitionen für deine individuelle Situation passend sind.

Ablauf

Mit maximal 6 Teilnehmer*innen ist es möglich, was bei größeren Gruppen oft zu kurz kommt: ausreichend Zeit am Huf und persönliches Feedback für alle.

Jede*r Teilnehmer*in hat die Möglichkeit, entweder am lebenden Pferd oder an Tothufen zu arbeiten. Bitte gib‘ bei der Anmeldung dein Vorwissen bekannt und deine Präferenz, ob du auch bereits am lebenden Pferd arbeiten möchtest.

Jedes Pferd wird gemeinsam betrachtet und besprochen, bevor die Pferde dann hintereinander von den Teilnehmer*innen bearbeitet werden. So können wir sicherstellen, dass die Bearbeitung unter fachkundiger Aufsicht passiert und keine Bearbeitungsfehler zu Lasten der Pferde passieren.

Teilnehmer, die an Tothufen arbeiten möchten, können diese parallel zu den Pferden bearbeiten. Aber auch hier gibt es zuerst eine gemeinsame Begutachtung und Besprechung, sowie individuelles Feedback nach der Bearbeitung.

Praxis-Workshop Hufbearbeitung: selber unter Anleitung Hufe schneiden

Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Teilnehmer aktiv einbringen, das Auge schulen (nicht nur für den Huf, sondern für die Gesamtsituation des Pferdes!) und erst dann zum Werkzeug greifen, wenn sie einen Plan haben, wie sie den Huf bearbeiten möchten. Außerdem ist es uns wichtig, dass jede*r Teilnehmer*in persönliche Rückmeldung zur Bearbeitung und möglichen Herausforderungen bekommt. Das gilt auch für den Umgang mit dem Werkzeug und einer Herangehensweise, die sowohl pferdefreundlich als auch gesundheitsschonend für den Menschen ist.

Teilnehmerfeedback

Ach, was soll ich sagen… „Übung macht den Meister“ – oder die Meisterin. Tja, „Meisterin“ bin ich noch keine, aber ich habe nach meinem 2. Praxistag mit Aleks wieder eine gehörige Portion Selbstvertrauen fürs Selberraspeln dazugewonnen. Kleine (aber auch große 😉) Anmerkungen und Impulse von Aleks bringen uns gleich riesen Schritte weiter. Die richtige Handhaltung beim Schneiden, das bessere Stabilisieren des Hufes, oder des Pferdebeins – ein Game changer! Ich und meine Stute Sophia sind zutiefst dankbar für diese Praxiseinheiten. Es war sicher nicht mein letzter Praxistag, und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, der nach mehr Sicherheit, Routine und auch Schnelligkeit beim Selberraspeln aus ist – es macht sich echt bezahlt, und eure Pferde werden es euch danken.

Julia P.

Vielen Dank für den lehrreichen und tollen Kurs! Ich habe wieder viel dazu gelernt und mich – Dank Aleks‘ Engelsgeduld und Zutrauen – auch an Lebendhorn getraut. Danke auch an unsere Gastgeberin für die netten und braven Ponys, das tolle Essen und das Vertrauen in uns!!

Patricia P.

Am Praxistag konnte ich wieder das eine und andere Puzzleteilchen für mein „Hufbearbeitungsmosaik“ sammeln…. An so einem Tag ist der Fokus rein auf die Bearbeitung gerichtet. Da geht man dann schon sehr in die Tiefe der Hufbearbeitung, tauscht sich aus, evaluiert dabei sein Tun und dies geschieht alles unter professioneller Aufsicht- entweder direkt am Pferd oder am Tothuf.

Eine Bereicherung für jeden „Hobby-Hufbearbeiter“!

Barbara B.

Was ist bei so einem Huf-Praxis-Workshop inkludiert?

In der Teilnahmegebühr ist die Teil­nah­me am Praxis-Workshop und Ver­sor­gung mit Geträn­ken vor Ort enthal­ten (Mittagessen ist nicht inkludiert; optionales Mittagessen wird vor Ort organisiert). Zusätzlich steht eine Auswahl an Werkzeug zur Verfügung – von klassischen Hufmessern und Raspeln bis zum Winkelschleifer und speziellem Equipment. Du kannst also auch Werkzeug ausprobieren, das du noch nicht besitzt oder das du dir erst einmal anschauen möchtest, bevor du es kaufst.

Was muss ich selbst zum Huf-Workshop mitbringen?

Falls vorhan­den, kannst du gerne dein eige­nes Bear­bei­tungs­werk­zeug zum Praxis-Workshop mitbrin­gen, ansonsten kannst du auch mit Leihwerkzeug vor Ort arbeiten.
Bitte denke unbe­dingt an geeig­ne­te (Stall-)Klei­dung und Schnitt­schutz­hand­schu­he. Falls du Kadaverhufe bearbeiten möchtest, bitte ggf. auch ein altes Hand­tuch mitbrin­gen, da es bei der Bear­bei­tung der Tothufe schon mal etwas schmutzig hergehen kann. Falls du lebende Pferde bearbeiten willst, empfehlen wir dir außerdem dringend Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen und ggf. Mittelfußschutz.

Da es nicht ganz einfach ist, gute schnittfeste Handschuhe in kleinen Größen zu bekommen, können direkt beim Workshop auch Schnittschutzhandschuhe der Größen 7, 8 und 9 käuflich erworben werden. Falls du ein Paar Handschuhe vor Ort kaufen möchtest, gib‘ uns bitte möglichst vorab per E-Mail Bescheid (info@pferdewissen.at), damit wir dann jedenfalls genügend Vorrat in den richtigen Größen mithaben.

Das macht den Praxis-Workshop besonders

  • Kleine Gruppe mit max. 6 Teilnehmer*innen = mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit für jede*n Einzelne*n
  • Individuelles Feedback zur Hufbeurteilung, Bearbeitungstechnik und Arbeitshaltung, Umgang mit Werkzeug und Pferd
  • Ein breites Spektrum: verschiedene Pferde, verschiedene Hufe, verschiedene Herausforderungen
  • Werkzeug kennenlernen und ausprobieren, von Messern und Raspeln bis zur Flex
  • Offen für alle Wissenslevels und alle Hufschulen
  • Passend für Selberraspler*innen und Hufprofis in Ausbildung

Für Pferdebesitzer*innen: Praxis-Workshop bei dir im Stall

Wir suchen immer wieder Ställe, in denen wir unsere Huf-Praxis-Workshops abhalten können. Wenn du also Pferdebesitzer*in bist und dir vorstellen kannst, dass dein Pferd von unseren Teilnehmern im Rahmen so eines Hufbearbeitungs-Workshops bearbeitet wird, dann melde dich bei uns (info@pferdewissen.at). Dein Pferd kommt so zu einer kostenlosen Hufbearbeitung, die zwar vielleicht etwas länger dauert, aber kein bisschen schlechter ist, als wenn sie direkt vom Hufprofi durchgeführt wird – denn natürlich geht es uns darum, dass die Teilnehmer nicht nur den Umgang mit dem Werkzeug üben, sondern vor allem auch lernen, Hufe gut zu bearbeiten. Das Ergebnis muss also immer ein gut bearbeiteter Huf sein, ggf. legen unsere Akademie-Hufprofis dann zum Feinschliff selbst nochmal Hand an.

Natürlich macht so ein praktischer Huf-Workshop nur dann Sinn, wenn auch wirklich mehrere Teilnehmer arbeiten können, d.h. wenn mindestens 3–4 Pferde zur Bearbeitung zur Verfügung stehen. Wenn du solche Gegebenheiten hast, dann freuen wir uns über deine Kontaktaufnahme! Schreib‘ uns einfach unverbindlich an info@pferdewissen.at.